Mobiler Protest mit dem Mahnmal Südschneise:

10. Jubiläumsevent des Mahnmals in Witikon

Der Event war am Samstag 21. Mai 2005 in Zürich-Witikon (Berichte im "Quartieranzeiger Witikon", dortiger Kommentar, im "Züriberg" und der Flyer). Er wurde gemeinsam von Stopp den Südanflügen über Zürich! StüZ! und dem Quartierverein Witikon organisiert. Neben der Präsidentin des Quartiervereins, Cecilia Trachsler (oberes Bild) war Herr Stadtrat Andres Türler (unteres Bild) der Hauptredner und überbrachte engagierte Grüsse der standfesten Zürcher Stadtregierung.

Der nachfolgende Redner von StüZ! führte speziell aus: Ein grosses, individuelles Umsteigen ist sehr angesagt: Jeder einzelne Bürger muss sich überlegen, ob er innerhalb Europas nicht gerade so gut mit der immer schnelleren und erst noch komfortableren Bahn reise.

Das Mahnmal stand bis am 8.7.2005 in Zürich-Witikon, bei der alten Wendeschleife bei der Bushaltestelle "Berghalde". Nach über 13monatiger Wanderschaft durch das Südschneisen-Gebiet an 10 verschiedenen Standorten, hat das "Mahnmal Südschneise" einen Zwischenstopp eingelegt. Gesucht wird nun ein ständiger Standort, an welchem das Mahnmal markant auf die nach wie vor unhaltbaren Südanflüge aufmerksam macht. Das Quartier Schwamendingen ist dabei favorisiert. Die Realisierung ist für das 4. Quartal 2005 vorgesehen. Sobald Näheres vorliegt, wird darüber hier in der Webseite informiert werden.

***

9. Event auf Egg am Samstag 16. April 2005: Die Menschen sammeln sich für den Event. Das Transparent mahnt: "1 Jahr Südanflüge, 1 Jahr Rechtsbruch!". Die Vertreterin der "Frauen für Egg", Marianne Hotz, plädiert später vehement für eine Plafonierung und weniger individuelle Flugreisen.

Das Mahnmal stand, seit dem Samstag 12. März 2005, beim Spickel Aeschstrasse/im Brünneli, in Aesch/Forch.

Zuvor stationierte das Mahnmal Südschneise in Oetwil am See (siehe Foto) und auf Zumikons Dorfplatz.

Beim frühmorgendlichen Event in Gockhausen am 30. Oktober 2004sprach der grüne Nationalrat Martin Bäumle. Er drückte seinen Widerstand gegen die Südanflüge aus. Nicht zu kurz kaum auch seine Kritik am expansiven Flugbetrieb und die grosse Skepsis gegenüber der diese Politik aktivst vertretenden Regierungsrätin Rita Fuhrer.

Am 26. September 2004 war der Event in Männedorf, an dem sich Frau Gemeindepräsidentin Heidi Kempin zum Widerstand gegen die Südanflüge bekannte.

Vor dem Fällander Gemeindepräsidenten Richard Hirt sprach in Pfaffhausen auch der Schwamendinger Initiator des Mahnmals, Urs Bobst, frühmorgens zu der versammelten, kämpferischen Menge.

Der Standort in Pfaffhausen war direkt unter dem ILS-Strahl!

In Dübendorf rief Stadtpräsident Heinz Jauch am Samstag 3.7.04 zum aktiven Protest gegen die Südanflüge und die drohenden *Wide Left Turns" (Süd-Starts mit weiter Linkskurve) auf.

Am Startevent in Schwamendingen am Samstag 5.6.04 erklärte das Künstlerduo Bärtschi/Niederer die Entstehung des von ihm geschaffenen Mahnmals und seine Beweggründe. Stadtrat Robert Neukomm überbrachte mit solidarischen und warmen Worten die Grüsse der Stadtregierung.

Das Kunstwerk wird in den kommenden Monaten weiter durch die Südgemeinden und Quartiere reisen. Es gibt zum Mahnmal eine eigene, ausführliche Website (Link). Stopp den Südanflügen über Zürich! StüZ! ist offizieller Mitsponsor des Mahnmals. Hier sind der Flyer des Startevents, die Berichte in Tages Anzeiger, NZZ, "Die Vorstadt" und Maurmer Post.


***

Kämpferischer Event im vollen Witiker Kirchgemeindesaal

Gemeinsam mit dem Quartierverein Witikon und dem VFSN wurde am 3.6.2004 der Witiker Event „218 Tage Südanflüge – Was macht die Stadt Zürich?“ mit Stadtrat Robert Neukomm im vollen Reformierten Kirchgemeindehaus in Witikon durchgeführt (Flyer). StüZ trug dabei vor allem mit einem Referat zur Mediation (Folien)auf der Basis der Wiener Erfahrungen bei. Der Quartier-Anzeiger Witikon und „Züriberg“ berichteten ausführlich über die kämpferische Stimmung und kritische Haltung zur Mediation am Witiker Event.

***

Noch-Regierungsrat Ruedi Jeker nahm am 30.10.03 von StüZ! den Schwamendinger Appell mit 2'000 Unterschriften entgegen und stellte sich vor den anwesenden Medien unseren Fragen.

Als unabhängige Bürgerinitiative ohne Wirtschaftsmächte oder politische Parteien im Hintergrund, brauchen wir finanzielle Mittel für unsere Aktivitäten gegen die Südanflüge. Jede Spende ist willkommen, auf das Konto "Stopp den Südanflügen über Zürich!", Postfach, 8051 Zürich, PCK 87-694147-8, Vermerk "Spende".

Herzlichen Dank!

Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer F. Goya 1798